ITCHY POOPZKID | 17.06.2011 | INSELRAUSCHEN


 

 

AM 17.06.2011 HATTEN WIR EIN INTERVIEW MIT DER BAND ITCHY POOPZKID

 

 

vv: diese jahr steht bei euch unter dem motto „10 jahre itchy poopzkid“. könnt ihr euch noch daran erinnern wie damals eure eltern reagiert haben, als ihr euch nach der schule für eine bandkarriere entschieden habt, anstatt für eine berufsausbildung?

sibbi: ja, kann ich sehr gut, weil mein papa berufsberater bei der agentur für arbeit ist. ich habe ein beratungsgespräch gehabt und dann haben wir halt so abgeglichen, wie meine interessen sind und am ende kam dirigent raus. ohne spaß!

panzer: echt? dirigent? beim computer im arbeitsamt kam bei mir frisör.

max: (lachend zu panzer) sieht man nicht.

sibbi: ja und seit dem dirigiere ich die band. im proberaum steh ich auch immer so da. das ist natürlich jetzt blöd für so ein gesprochenes interview, wie ich dastehe. du musst in klammern schreiben „bewegt seine arme dirigententechnisch“. aber meine eltern waren jetzt nicht gerade erfreut, weil die natürlich gerne gehabt hätten, das ich ein medizinstudium mache, aber als die ersten fernsehauftritte kamen, dann war das alles cool, weil sie dann bei den nachbarn angeben konnten.

vv: nach und nach habt ihr euch einen namen in der musikszene gemacht. wurden euch viele steine in den weg gelegt, oder ist alles so gelaufen, wie bisher geplant?

sibbi: also den größten stein mit unseren bandnamen haben wir uns direkt selbst in den weg gelegt, weil wir dachten, bevor wir jetzt jemand anderen irgendwie steine in den weg legen lassen, machen wir einfach das selbst und da können wir drumherum dirigieren.

panzer: dirigieren. da schließt sich der kreis.

sibbi: na so eigentlich hat uns niemand steine in den weg gelegt. ich glaube, wenn man als junge band anfängt, dann hat man es oft mit absagen zu tun, sei es jetzt wenn man konzerte haben möchte oder wenn man einen plattenvertrag sucht, da gibt es ganz viele steine, die einfach im weg sind, bei jeder band. aber wir haben uns davon nicht abbringen lassen, von unserem gedanken dass wir die band so machen wollen. deswegen, ja. die steine gibt es, aber die gibt es überall im leben.

panzer: (zu sibbi) ich finde du kannst heute ganz krass gut antworten! ich habe gar nicht das bedürfnis irgendetwas sagen zu müssen. ist heute der wahnsinn!

sibbi: na normalerweise nach einem wort von mir redet er (zeigt auf panzer) bei mir rein und lenkt das interview in eine komplett andere richtung.

panzer: steine gibt es ja in jedem leben. das ist der wahnsinn!

sibbi: (philosophisch) ist das leben nicht ein einziger stein?

vv: warum habt ihr euch für englischsprachige songs entschieden? sind vielleicht auch mal deutschsprachige lieder in planung, oder kommt das für euch überhaupt nicht in frage?

sibbi: ich habe mir erst heute wieder – wirklich – überlegt, dass eigentlich ganz wenige bands, ob es aus unserem umfeld ist oder junge bands die aufkommen, englisch singen aus deutschland. ist mir wirklich aufgefallen.

panzer: echt?

sibbi: die meisten, also wenn du jetzt die bands nimmst die jetzt aktuelle sind wie jupiter jones…

panzer: du meinst die, die erfolg haben.

sibbi: …frida gold, oder wie die alle heißen. alle deutsch.

max: ja aber das kam halt auf mit juli und silbermond und so und jetzt ist es ein super trend.

sibbi: also wir haben uns nie zu englisch entschieden, wir haben einfach, das war halt, die ersten songs die wir geschrieben haben waren auf englisch. die hätten genauso gut französisch sein können, wären wir der sprache mächtig gewesen.

vv: und wie viel ist in euren songtexten fiktiv und wie viel ist autobiografisch?

panzer: also bei mir ist schon sehr viel, ähm…

sibbi: (panzer ergänzend) erstunken und erlogen (lacht).

panzer: (lacht) nein, ähm, schon sehr viel echt. fiktiv? du schreibst doch immer so ein zeug (zeigt zu sibbi).

sibbi: also fiktiv sind wenige songs. die meisten sind schon echt, wobei es jetzt nicht nur was von uns erzählt, sondern sich auch unsere ansichten da widerspiegeln. aber es gibt schon auch fiktive songs, wo man einfach so eine geschichte erzählt, die man gut findet.

vv: euer song „the living“ wird zur zeit in einem tv-spot verwendet, was wirklich ein großer erfolg ist. liegen euch denn weitere tv-deals vor?

panzer: das war einfach so das die einen song für ihre werbekampagne gesucht haben und dann bei unserem verlag angerufen und uns gefragt haben, ob wir den song dafür her geben.

vv: die haben direkt euch gefragt? das ist ja super!

sibbi: total gut!

panzer: ja. da freuen wir uns natürlich, weil im fernsehen zu laufen mit musik ist ja mittlerweile nicht mehr so einfach und deswegen ist so etwas eigentlich ganz gut.

sibbi: und suzuki ist jetzt auch keine marke für die man sich schämen muss, weil es ist sehr viel im rockbereich gemacht worden, die sponsern große rockfestivals. the hives waren die band, die vor uns in diesem werbespot gelaufen ist. also wir freuen uns sehr, dass sie uns angefragt haben.

max: und als ich unseren produzenten achim lindermeir kennen gelernt habe, hat der auch noch einen roten suzuki swift gefahren.

sibbi: und jetzt ist der song, den er produziert hat im fernsehen! wahnsinn! und was hat er davon? nichts! (alle lachen)

max: aber wir sind stinkreich. heeeeey!

vv: zum jubiläum gab es ja leider auch den ausstieg von eurem drummer saikov. für euch stand sofort fest, dass ihr max mit ins boot nehmt. seit ihr zufrieden?

panzer: man muss sagen, wir sind noch zufrieden, ja.

sibbi: ich würde sagen, jeden tag mehr.

max: ein bisschen mehr euphorie hätte ich mir jetzt schon gewünscht.

sibbi: na ich bin jeden tag mehr zufrieden! nee, also max passt wahnsinnig gut in die band. er war ja davor bereits schon lange in der crew, ich war mit ihm im urlaub. keine ahnung, wir haben ganz viel zusammen gemacht und es war einfach logik, dass er jetzt in die band kommt, als tobi sagte, er möchte aufhören. wir sind total glücklich dass es so funktioniert hat, denn besser hätte es nicht laufen können.

vv: max, wie ist es jetzt ein festes bandmitglied zu sein und auf der bühne zu stehen, anstatt dahinter?

max: sehr schön!

vv: das bereits 4. album von euch wurde dieses jahr unter dem eigenen label findaway records veröffentlicht. was bedeutet euch dieser schritt und habt ihr die viele zusätzliche arbeit vielleicht unterschätzt? oder genießt ihr das leben als plattenbosse?

panzer: ehrlich gesagt wussten wir jetzt nicht so wirklich, wie viel arbeit da auf uns drauf zu kommt. wir wussten nur, dass es mehr werden wird.

sibbi: also das haben wir wahrscheinlich schon ein bisschen unterschätzt.

panzer: es ist schon viel zu tun. vor allem als die platte raus kam, das war halt irrer stress. auf einmal musste man sich wirklich um alles selber kümmern und muss auch die ganzen agenturen, die man beauftragt um werbung für die platte zu machen, selbest raus suchen und…

sibbi: (panzer ergänzend) und selber bezahlen!

panzer: ja, selber bezahlen! ja das ist halt auch der andere punkt, dass man auch alles selber finanzieren muss und dann natürlich erstmal krass ins risiko geht und dann natürlich hofft, dass leute die platte kaufen und auch auf die konzerte kommen. hat aber beides sehr gut geklappt. sibbi kommt auch weiterhin pünktlich. ja das ist einfach total gut, weil wir einfach so typen sind, die eh immer alles selber entscheiden wollen und immer alles genauso machen möchten, wie wir das wollen. und deswegen war es vielleicht für unsere plattenfirmen, mit denen wir zusammen gearbeitet haben, auch nicht immer so einfach, weil wir halt immer bei allem das letzte wort haben wollten und deswegen ist es so einfach auch am allerbesten. jetzt können wir alles selber 100%tig entscheiden und müssen nicht mehr herum diskutieren.

sibbi: wobei, ich würde sagen, es ist schon genug stress unter uns zu diskutieren. da muss man nicht noch außenstehende in das boot holen, die mit diskutieren.

panzer: ja, das reicht schon.

vv: habt ihr denn auch in zukunft geplant, andere bands bei euch unter vertrag zu nehmen?

sibbi: nee, wir hassen bands!

max: ich vor allem.

sibbi: nee, das war natürlich ein spaß. du musst in klammern dahinter schreiben „lacht“.

panzer: „sibbi lacht herzlich“

sibbi: wir haben jetzt noch nicht was konkretes geplant mit anderen bands, aber wir haben das auf jeden fall nicht ausgeschlossen, auch mal andere bands zu veröffentlichen. wobei wir, gerade im ersten jahr mit der neuen platte und den wiederveröffentlichungen unserer 3 alten alben, dafür halt momentan noch keine zeit haben, aber wieso mal nicht?

vv: es ist also nicht ausgeschlossen?

sibbi: wenn mir mal eine band entdecken, wo wir denken wow, die müssen es sein…

panzer: und du dann zeit hast!

sibbi: früher habe ich echt immer gedacht so, wenn ich mal eine gute band gesehen habe, mensch hätte ich eine plattenfirma, ich würde die sofort signen. und jetzt denke ich, wie kann man nur eine plattenfirma gründen?

panzer: ist aus den bands dann auch eine erfolgreiche band geworden?

sibbi: nein. aber das ist ja nur weil ich sie nicht veröffentlicht habe.

panzer: ah ja.

sibbi: aber die gibt es jetzt nicht mehr, also muss ich mir neue bands suchen.

vv: „lights out london“ wurde live im studio aufgenommen, anstatt wie gewohnt die instrumente und vocals nacheinander aufzunehmen. was sagt ihr zu dem ergebnis?

panzer: tight!!!

sibbi: sehr! das ist jetzt die platte, mit der die band am zufriedensten ist. kann man glaube ich wirklich sagen. weil es ist immer so, dass man spätestens nach einer woche nach der albumproduktion denkt, das hätte man jetzt aber ein bisschen anders machen können.

panzer: so kleinigkeiten. und dieses mal habe ich das nicht.

sibbi: nee, immer noch nicht. das album ist immer noch wahnsinn. ich kann es mir von vorne bis hinten durch hören, ich finde keinen song langweilig. alles hört sich auch genauso an, wie wir es uns vorgestellt haben, deswegen sind wir auch immer noch sehr glücklich damit.

vv: „down down down“ ist eure neue single, wozu es auch ein video gibt – warum ist es lied geworden?

sibbi: weil es geil ist! vielleicht deswegen.

max: das hört man doch.

sibbi: wir haben uns einfach für „down down down“ als 2. single entschieden. das war ein prozess der von uns einstimmig, fast, so beschlossen wurde.

panzer: also ein drittel wollte es.

sibbi: ein drittel wollte es, ich bin der dirigent. (alle lachen) neeee, wir haben uns einfach für „down down down“ entschieden und dann haben wir dieses video gedreht. weil wir immer noch sehr gerne videos drehen, auch wenn die im fernsehen auf keinem sender mehr so wirklich laufen – also musikvideos generell.

max: david guetta wird noch gespielt.

sibbi: genau (lacht). aber wir haben uns da ins zeug gelegt und das video ist wirklich fantastisch geworden! soetwas gibt es in dieser form noch nicht, finde ich. und die idee ist so riesig gewachsen! wir wollten einfach nur mit unserem alten kumpel ein video drehen und am ende waren wir glaube ich 40 leute am set. es war fantastisch und das video lässt sich echt sehen.

vv: teil 1 der aktuellen tour habt ihr hinter euch gebracht, zur zeit macht ihr die festivalbühnen unsicher und im herbst folgt teil 2 der tour zum neuen album. sind denn diesmal auch wieder auslandskonzerte in planung?

sibbi: ja, österreich und schweiz.

vv: das zählt nicht.

sibbi: nein, wir werden sicherlich irgendwann mit attack!attack! durch großbritannien touren. da ist aber noch nicht klar wann, wahrscheinlich nächstes frühjahr.

panzer: ich finde es total interessant. ich erfahre hier voll die pläne!

sibbi: ja du musst halt deinem dirigenten öfter einmal zuhören.

max: reicht auch einen tag vorher. dani pack deine tasche, wir fahren los.

panzer: wir fahren los. wir holen dich um 12 uhr. (alle lachen)

sibbi: natürlich dann noch die ghana tour und sudan (panzer und max versuchen noch nicht zu lachen)

vv: alaska?

sibbi: nee. (jetzt können sie ihr lachen doch nicht mehr zurück halten, weil sibbi so ernst bleibt)

vv: zu kalt?

sibbi: nee, da spielen wir nicht. das hat politische gründe.

panzer: (lacht) sehr gut!

vv: könntet ihr euch eine akustiktour vorstellen? oder ist das als punk-rock-band ein absolutes nogo?

sibbi: könnten wir uns vorstellen, aber dazu sollten wir noch besser werden als wir jetzt schon sind. ich finde eine akustiktour, dass muss dann schon groß und gut aufgezogen sein.

panzer: wenn dann schon mindestens mit so einem kammerorchester mit cello und so, das finde ich schon gut.

sibbi: ja genau. wir haben es ja schon länger überlegt, dass wir mal so etwas machen können, aber irgendwie haben wir bisher keine zeit oder muse gefunden. weil wir halt auch schon die fans sind vom auf der bühne herum rennen. und das geht da so schlecht, wenn man auf einem barhocker sitzt.

vv: ja, ich habe jetzt nur zb an sportfreunde stiller gedacht.

sibbi: ja seit 2 jahren spielen die nur akustik und das wäre mir viel zu fad.

panzer: ja.

sibbi: gut. die band verdient damit millionen (alle lachen).

panzer: nicht mehr so fad.

vv: und mit welcher band würdet ihr denn gerne einmal zusammen auf tour gehen?

sibbi: sportfreunde stiller (lacht)

max: slayer.

panzer: ramones, aber das geht ja nicht mehr.

sibbi: wir haben jetzt auch auf einem festival gespielt, wo auch die foo fighters gespielt haben. leider an einem anderen tag, aber mit denen würde ich gerne auf tour fahren.

panzer: ja! ich glaub da können wir uns alle drauf einigen.

vv: eure fangemeinde wächst stetig. was für verrückte dinge haben denn fans schon für euch gemacht?

panzer: nova rock!

sibbi: lustiger weise wurde ich gerade vor ein paar tagen auf der bühne angefallen von einem mädchen. die hat mich erst umarmt…

panzer: da kannst du auch gleich sagen, dass sie crowdsurfend in einem bikini über die ränge auf die bühne kam.

sibbi: die ist wirklich halb nackt in einem ganz engen, kleinen bikini und einer engen hose, auf die bühne gekommen. hat mich umarmt von hinten und ich dachte mir erst so „schön, cooler job den ich da hab“. dann habe ich aber bemerkt, dass sie jetzt keinen anstand macht los zu lassen. dann kam unser backliner und hat sie versucht weg zu bekommen. dann kamen noch 2 security-menschen, dicke typen und noch ein backliner von uns und alle haben sie nicht los bekommen! die hat immer heftiger gehalten. ich könnte noch nicht einmal mehr singen und spielen, dann musste ich das lied abbrechen. und irgendwann, minuten später, ist sie von der bühne gezogen worden. wirklich gezogen!

panzer: sie ist aber nochmal zurück gekommen in einem hechtsprung und hat sich noch um meine beine geklammert und wurde da dann auch wieder weg gezogen.

sibbi: ja. im endeffekt hat es eine stunde gedauert und 4 securitys und 2 polizisten waren nötig, um sie los zu werden! aber das noch bessere ist, dass sie heute hier ist! (lautes gelächter folgt)…und ist wieder ganz normal.

panzer: mal gucken ob sie nochmal hoch kommt heute.

sibbi: ja, wir sind gespannt.

vv: wie ist es eigentlich, fast immer die gleichen fragen gestellt zu bekommen? wie zb „warum heißt ihr itchy poopzkid“? wie kann man da noch mehr oder weniger professionell antworten, obwohl es einen eigentlich schon nervt?

sibbi: so vor einem album release, da machen wir ja eine interview tour und da wiederholen sich die fragen schon oft in kurzer zeit. weil man da halt alles gebündelt macht. aber es ist jetzt auch nicht so, dass wir jede woche im ganzen jahr hunderte interviews geben, wie vielleicht andere riesen bands. ich glaube dann würde es mich echt nerven. aber so ein paar mal, das kann man schon machen. es liegt dann ja auch immer an uns, wie man dann antwortet.

panzer: ich finde es halt immer nur wichtig das man merkt, dass der redakteur sich irgendwie mit der band beschäftigt hat und weiß worüber er redet.

sibbi: also das interview anfangen mit „wer seit ihr jetzt?“ und „was macht ihr so?“…

panzer: „wie lange gibt es euch schon?“ wirklich, da kann ich auch nix machen! da habe ich echt keine lust mehr! das macht dann auch kein spaß.

vv: aber wie reagiert ihr da?

sibbi: na da antwortet man halt, aber ich glaube dann merkt derjenige auch, dass wir von seinen fragen nicht so begeistert sind.

panzer: also es gab auch schon ein paar interviews, wo wir halt immer gern geantwortet haben, was wir wollten, was auch nichts mit der frage zu tun hatte.

sibbi: und die bandnamen-frage drängt sich bei uns natürlich auch auf, aber nach 10 jahren muss man sagen, da kann man auch andere fragen stellen, da kann jeder ein paar andere interviews lesen, da steht das dann alles drinnen.

vv: zum abschluss noch zu einem thema, wofür ihr euch seit geraumer zeit intensiv einsetzt. die rede ist vom wdcs und ihrer kampagne sonar sucks. warum ist es genau diese hilfsorganisation, die ihr unterstützt? liegt es auch daran, dass das thema bisher noch relativ unbekannt war?

sibbi: auch. also wir haben die leute von der wdcs auf der premiere von dem film „die bucht“ kennen gelernt. wir haben uns unterhalten und direkt gut verstanden. dann haben sie uns von dem problem des unterwasserlärms erzählt und wir wussten davon auch noch nichts, weil das ist noch nicht so publik. es gibt in dem bereich eher walschlachtung oder delfinabschlachtung und dann haben wir eben dieses problem erläutert bekommen und haben uns gedacht, dass würde eben passen. gerade weil es noch nicht so bekannt ist und weil gerade die band von vielen als lärm bezeichnet wird. das passt einfach so und dann haben wir gesagt, das machen wir. als band kriegt man immer anfragen, ganz viele von organisationen und wir haben eh immer schon gesagt, wir wollen uns eine suchen, die wir dann zu 100 % unterstützen, anstatt in einem jahr auf 10 verschiedenen veranstaltungen zu tanzen. das bringt dann nichts. und ja, das hat einfach alles so gepasst, einfach perfekt. und wir freuen uns auch, das wir die kampagne ins leben rufen könnten und das auch schon 100.000de von leuten das video gesehen haben. also wir würden es auch genauso nochmal machen.

vv: aber das hat auch wirklich was bewirkt, denn es ist bereits sehr publik geworden!

sibbi: ja genau, wie du schon sagst, es ist wirklich viel bekannter geworden und davor wusste eben keiner bescheid und deswegen sind wir eigentlich auch stolz drauf, dass wir das so schaffen konnten. und es geht natürlich immer noch so weiter und es hat noch lange kein ende!

 

VOCALVICTIM.DE SAGT DANKE FÜR DAS LOCKERE UND LUSTIGE INTERVIEW!

 

17.06.2011 | marina