SKINDRED | 04.12.2011 | MÜNCHEN


KURZ VOR DEM AUFTRITT IM MÜNCHNER 59:1 TRAF ICH MICH MIT SÄNGER BENJI WEBBE UND SPRACH MIT IHM ÜBER LIVE AUFTRITTE VOR UND HINTER DER KAMERA, JACOBY SHADDIX UND SEINPERSÖNLICHES HIGHLIGHT:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

vv: ihr seid mit eurem neuen album „union black“ auf tour. inige konzerte sind ausverkauft, wie ist das für dich?

benji: total genial. wir sind überwältigt, es ist phantastisch. wir haben bisher zwei weitere touren gemacht die gut liefen aber diese tour ist die beste.

vv: ihr spielt sowohl clubkonzerte als auch festivals. welche art von konzerten bevorzugst du?

benji: alle. wir spielen alle art konzerte, die ihr wollt.

vv: was ist der unterschied?

benji: für mich gibt es keinen unterschied. die leute zahlen um eine rock-show zu sehen. egal ob es 15.000 oder 15 sind.

vv: kannst du dich an den allerersten gig mit skindred erinnern? wo und wann war das?

benji: das war im jahre 2000 in einer bar in unserer heimatstadt newport. die bar war zwar sehr klein aber gefüllt mit freunden und so weiter. das hat sich richtig gut angefühlt.

vv: in welchem land spielt ihr besonders gerne?

benji: ich spiele sehr gerne in amerika.

vv: in einer bestimmten stadt oder in einem staat?

benji: wir haben mal in einer stadt gespielt, ich glaube das war in minneapolis. es spielen nicht viele bands dort. wir haben bereits zwei mal da gespielt, das erste mal als support von sevendust und das zweite mal durften wir für papa roach eröffnen. wir hatten so viel spass.

vv: dieses jahr habt ihr einen award für „best live act“ bei den golden gods awards gewonnen, welcher band würdest du einen award für „best live act“ geben?

benji: gute frage. (grübelt) black eyed peas.

vv: wo hast du sie schon live gesehen?

benji: diverse male. hast du sie schon live gesehen?

vv: ja

benji: siehst du. sie haben viele singbare songs und sie machen ihr ding einfach sehr gut. definitiv black eyed peas.

vv: ihr hattet einen live-auftritt in der deutschen fernsehserie „gute zeiten, schlechte zeiten“

benji: ja, das war cool. die leute waren sehr nett, das publikum war cool. das hat echt spass gemacht.

vv: habt ihr so etwas zuvor schon einmal gemacht?

benji: wir hatten schon fernsehauftritte aber noch nie in einer fernsehserie aber das war cool. man hat es auch an den plattenverkäufen gemerkt.

vv: für den song „warning“ habt ihr euch jacoby shaddix von papa roach ans board geholt. warum jacoby? wie lief das alles ab?

benji: ich habe jacoby mal getroffen weil ich ein fan von papa roach war, wir haben mit ihnen gespielt und in den letzten zehn jahren waren wir gute freunde. für „warning“ haben wir über verschiedene leute nachgedacht, wie zum beispiel corey taylor von slipknot und whitfield crane von ugly kid joe, dann habe ich jacoby gefragt und er sagte sofort „i love to“. er flog nach england, kam in das studio und hat den song gerockt. nach drei oder vier aufnahmen hatten wir den part im kasten. es war genial.

vv: ihr habt euch 1998 gegründet, was war für dich seitdem das absolute highlight?

benji: mein persönliches highlight war als jonathan davis von korn krank war und unterschiedliche sänger gefragt wurden, ob sie auf dem hellfest oder download jeweils einen song mit korn singen würden. sie wollten das festival und die fans nicht hängen lassen. ich wurde also auch gefragt einen song für jonathan davis zu singen. ich konnte es einfach nicht glauben, das war eine tolle erfahrung.

vv: kannst du dich noch an den song erinnern?

benji: ja natürlich, das werde ich nie vergessen: „adidas“. sie haben mich zwar gefragt, ob ich zwei songs singen kann aber davor hatte ich zu viel respekt. dez von devildriver hat einen song gesungen, dann der typ von avenged sevenfold, corey taylor hat einen gesungen. es war ein traum.

 

 

VIELEN DANK FÜR DAS INTERVIEW.

04.12.2011 | patricia